Einmal zerstört, kann die Schönheit der Natur um keinen Preis zurückgekauft werden
Ansel Adams
Der Amazonas-Regenwald bedeckt eine Fläche von 6,8 Mio. qkm im nördlichen Südamerika in 8 Staaten und ist damit das grösste zusammenhängende Regenwald-Gebiet der Erde. Benannt ist dieser Regenwald nach dem grössten Flusssystem der Erde, dem Rio Amazonas. Der Amazonasregenwald ist ein Primärwald, das heisst, ein von Menschen unbeeinflusster Wald mit einer sehr hohen Artenvielfalt an Bäumen. Im Amazonasregenwald sind zurzeit über 6‘700 Baumarten bekannt, dies sind 11% der weltweiten Baumarten, darunter sind auch die mächtigen bis 75 Meter hohen Kapok-Bäume (Ceiba pentandra) zu finden, welche die restlichen Bäume um bis zu 20 Meter überragen. Dieser Reichtum an Baumarten führt aber dazu, dass der Wald zunehmend gefährdet ist und in rasendem Tempo abgeholzt wird, und zwar meist mehr aus Gier als aus Notwendigkeit. Dies wiederum bringt fatale Folgen für das gesamte Erdklima mit sich. Die natürliche Verdunstung bleibt somit für immer aus. Dies sind ca. 50% der gesamten Niederschläge, sogenannt selbst generierender Regen, durch das Aufsteigen von Aerosolen, die von den Bäumen selbst produziert werden, werden Wolken gebildet. Mit dem Fehlen dieser Aerosole können sich aber keine Regenwolken bilden. Auch bleibt das Versickern der übrigen vom Atlantik herbeigeführten Regenmengen im Waldboden aus, so wird dieser Regen ohne weiteren Nutzen sofort in die Flüsse abgeführt und fliesst in den Atlantik zurück. Auch die sehr dünne Humusschicht in den abgeholzten Flächen wird sofort weggespült und zurück bleiben nur Lehmige unfruchtbar Böden welche auch landwirtschaftlich nach 4-5 Jahren keinen Nutzen mehr bringen.
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